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Weltklimakonferenz ein Fortschritt oder die größte Veralberung der Menschheit?

Seit Jahren werden die Bürger pausenlos mit dem Thema Umweltkrise regelrecht bombardiert. Eine Klimakonferenz jagt die andere und die Ergebnisse dieser Konferenzen sind einerseits fundamental, aber andererseits absolut wirkungslos, weil offensichtlich diejenigen, die hier ein Angstszenarium verbreiten, selbst gar keine Absicht haben, etwas zu verändern. Es wird mit Begriffen um sich geschlagen, die für die Bürger das Gefühl hinterlassen, daß hier etwas ganz besonders Gefährliches auf sie zukommt. Dabei wird immer von der Wissenschaft geredet, die ja – so wird es vermittelt – die Wahrheit genau kennt und sehr sicher weiß, wie sich die Welt in der Zukunft entwickeln wird.

Die Katastrophe, die natürlich nur eine menschengemachte sein kann, könnte verhindert werden, wenn die Menschen endlich den Wissenschaftlern, wer dies auch immer sei, aber insbesondere den Politikern glauben würden und sich als willfährige Lemminge endlich dazu durchringen würden, nur noch den Anweisungen der Politiker zu folgen. Natürlich gehört auch dazu, daß sie den Politikern und den hinter ihnen stehenden „Weltlenkern“ einen Tribut, sprich Steuern,  zahlen, damit die Welt gerettet werden kann.

In regelrechten Horrorgeschichten, die theaterreif inszeniert werden, wird Angst und Schrecken verbreitet, so daß auch der letzte Idiot davon überzeugt ist, daß nun die letzte Stunde der Welt geschlagen hat. Es gehörte schon eine gute Regie dazu, wenn der Außenminister von Tuvalo, Simon Kofe, im knietiefen Wasser eine Rede vor den Teilnehmern der sogenannten Weltklimakonferenz in Glasgow hielt, um die Dramatik des bevorstehenden Weltuntergangs eindrucksvoll zu vermitteln. Wer veralbert hier eigentlich wen? Und wie dumm muß eine Menschheit erst werden, wenn sie sich von solchem dramaturgischen Firlefanz in Angst und Schrecken jagen läßt?

Wie kommt es eigentlich dazu, daß es nur noch angeblich Wissenschaftler geben soll, die davon ausgehen, daß die Naturphänomene, wie sie derzeitig beobachtet werden, wie sie sich aber seit Jahr-Millionen immer wieder ereignet haben, jetzt ausschließlich menschengemacht seien und durch entsprechende Maßnahmen zu verändern sind? Wie kommt es dazu, daß Millionen Menschen einer Erzählung von vermeintlichen Weltrettern aufsitzen, deren einziges Ziel darin zu bestehen scheint, zusätzliche Geldquellen zu generieren und sich neue Märkte zu erschließen, um auch weiterhin die Sektlaune in den Vorstandsetagen der weltweit agierenden Konzerne zu erhalten?

Es wird den Menschen eingeredet, daß der Meeresspiegel steigt und damit Überschwemmungen drohen. Es wird den Menschen aber nicht gesagt, daß in der größten Vergletscherung Nordeuropa, die Ostsee, die Nordsee und Großbritannien mit Eis bedeckt waren. Von den Pyrenäen, den Alpen und vom Kaukasus drangen Gletscher in die Täler vor. Dabei war so viel Eis auf den Kontinenten gebunden, dass der Meeresspiegel mindestens 150 m tiefer lag als heute.

Seit etwa drei Millionen Jahren ist es weltweit nicht nur bedeutend kühler, sondern das Klima wechselt auch zwischen zwei Extremen, den Eis- und Warmzeiten, mit einer Periode von etwa 100.000 Jahren.

Die letzte Eiszeit hatte ihren Höhepunkt vor etwa 21.000 Jahren und ging vor etwa 10.000 Jahren zu Ende. Es gab bis zu drei Kilometer mächtige Eisschilde. Da so viel Wasser als Eis gebunden war, lag der Meeresspiegel etwa 130 Meter unter dem heutigen Niveau. Die globale Durchschnittstemperatur war fünf bis sechs Grad Celsius niedriger.

Dies sind übrigens keine Verschwörungstheorien mit deren Hinweis die Politiker und sonstigen Ideologen jede ihr missliebigen Diskussionen beenden. Seriöse Wissenschaftlicher, die es nach wie vor gibt, die aber offensichtlich in der Öffentlichkeit kaum zu Wort kommen, wissen um die riesigen Klimaschwankungen auf der Erde, die bereits bestanden haben, als es noch keine Grünen und sonstige Weltretter gab.

Was seriöse Wissenschaftlicher wirklich wissen, ist die Tatsache, daß es eine Vielzahl von Phänomenen gibt, die eine Klimabeeinflussung in der Welt hervorrufen. Dabei wird der Mensch, wie jedes andere Lebewesen auf der Erde, auch einen gewissen Anteil haben. Allerdings sind Faktoren, wie Sonneneinstrahlung, Veränderungen der Erdbahngeometrie durch wechselseitige Gravitationskräfte im System der Sonne, der Erde und des Mondes ebenfalls mit einzubeziehen. Es ist einfach dumm zu glauben, man könne das Klima der Welt mit einigen wenigen Parameter, die der Mensch einfach festlegt, wie mit einem Lichtschalter verändern.

Man hat den Eindruck, daß das, was den Bürgern heute von den Politikern geboten wird, offensichtlich eine gigantische Fehlinformation ist, die von den eigentlichen Zielen der Politiker ablenken und die Bürger vernebeln sollen. Was bisher erreicht wurde, sind gigantische neue Märkte, die angeblich umweltfreundliche und weltrettende Produkte herstellen. Die Luft wird sauber, wenn kein Auspuff am Auto ist. Woher die für die Batterien notwendigen hochwertigen Materialien kommen und unter welchen umweltzerstörenden Folgen sie gewonnen ist, kann bestimmten Kreisen ja gleichgültig sein. Und es grenzt schon fast an ein intellektuelles Perpetuum-Mobile aus Dreck Geld zu machen, gemeint sind die sogenannten Emissionszertifikate. Im Volksmund würde man sagen, das ist wahrlich eine Methode aus Scheiße Butter zu machen.

Wichtig ist, daß man die Bürger möglichst lange bei Laune hält und sie so vernebelt, daß sie nicht merken, daß der Kaiser gar keine Kleider anhat. In dem Moment, wo die Bürger feststellen, daß die Politiker gar keine Kleider anhaben, wäre der Spuk beendet. Davor haben die Politiker Angst!

Von Bornemann

Dipl.- Sozialarbeiter
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten

Eine Antwort auf „Weltklimakonferenz ein Fortschritt oder die größte Veralberung der Menschheit?“

Sehr guter Beitrag auch im Hinblick auf den Bezug zur Wirtschaft (Cui bono) aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die geschilderten und bewiesenen Klimaschwankungen sich immer über längere Zeiträume hinzogen!
Zur Zeit steigt der CO2 Gehalt im Verhältnis zur Vergangenheit überproportional siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Keeling-Kurve
https://www.presseportal.de/pm/133833/4387569

Was dies wissenschaftlich und technisch bewiesenermaßen (Erwärmung etc.) mit sich bringt, dem kann unter Informierten nicht widersprochen werden.
Die schon seit 1968! (Club of Rome) problematisierten Werte haben sich zumindest im weltzeitlichen Maßstab in erschreckend kurzer Zeit bewahrheitet.
Deshalb sollte der Begriff „die Grenzen des Wachstums“ nicht ganz von der Hand gewiesen werden.
Den z.Zt. übersteigerten Problemlösungsvorschlägen kann man durchaus berechtigt widersprechen, was aber nicht heißen sollte, dass nichts unternommen werden sollte.

Dies sollte trotzdem zu „Nutz und Fromm“ angemerkt werden, um das alte Sprichwort „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ nicht ganz in Vergessenheit geraten zu lassen.
Trotz aller Marsphantasien haben wir leider nur diese eine Welt…..

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