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Die evangelische Kirche mutiert zu einer linken Partei

Aktuell werden viele Bürger bei einer Kirche an eine Institution denken, die den Menschen eine Verbindung zwischen der Welt und einer göttlichen Sphäre versucht aufzuzeigen. Das ist das, was man als Transzendenz bezeichnet. Diese Bereiche des menschlichen Denkens sind in der Regel abgehoben von den allgemeinen irdischen Problemfeldern und orientieren sich nicht an politischen Parteien, an Wirtschaftsgefüge und nicht an den irdischen Widerwärtigkeiten, zu denen Menschen leider noch immer fähig sind.

Umso überraschter – ja ich möchte für mich sagen – umso befremdlicher wirkte eine Pressemitteilung auf mich, die titelte: „Evangelische Kirche startet Kampagne zu Demokratie“. Hat hier vielleicht ein Werbeprofi der Kirche die Jüngerschaft um Jesus mit einem Elferrat eines Karnevalvereins oder mit einer Findungskommission zur Berufung von Heiligen verwechselt, die in einem demokratischen Entscheidungsweg zur Volksbelustigung beitragen oder eine Entscheidung vorbereiten soll, so dass ein Oberlenker, Erzpriester oder vielleicht sogar der Papst selbst, eine Person zum Heiligen erklären kann? Nun auf einem solchen Niveau wird sich sogar die Evangelische Kirche in Deutschland nicht bewegen wollen. Aber kommen wir wieder auf eine sachliche Ebene zurück.

Der berühmte Blick ins Internet schafft nicht nur Verwirrung, er schafft auch manchmal Klarheit. Auf einer Internetseite der Evangelisch-Lutherischen-Kirche in Bayern wird unter der Überschrift „Unser starkes Kreuz für die Demokratie“ nicht Werbung für kirchliche Glaubensgrundsätze verbreitet, sondern ein flammender Aufruf zum Mitmachen und Gesicht zeigen für die Demokratie dargeboten. Unter dem Motto „Unser starkes Kreuz für die Demokratie“ startet die Evangelisch-Lutherische-Kirche in Bayern (ELKB) im Januar eine Demokratiekampagne zur Kommunalwahl am 8. März 2026.

Die Kernbotschaft dieser Institution, die sich noch Kirche nennt, für manche aber wohl mehr als eine neue Partei angesehen wird, lautet: „Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Respekt füreinander und vom Mut, Verantwortung zu übernehmen“ (Landesbischof Christian Kopp).

Nun ja, das ist eine neue Umschreibung der Kirche, dass es nicht um Glaubensfragen geht, sondern dass hier ein gesellschaftspolitischer Auftrag zugrunde gelegt wurde, um eine politische Aktion durchzuführen. Was hat die Kirche damit zu tun, Kandidaten, die „sich klar zu demokratischen Grundwerten bekennen“ zu unterstützen? Welche Maßstäbe legt eine Kirche dabei an, wenn sie nicht selbst als politische Partei auftreten will. Und wie finanziert sie diese Aktionen, die mit Kirche nichts mehr zu tun haben?

Ein Teil der groß angelegten Kampagne betrifft das sogenannte Format „Social-Media-Mitmachaktion.

Menschen, ob es sich um Gemeindemitglieder oder ob es sich um Polit-Akteure handelt, die kein Kirchenmitglied aber Parteimitglied einer linksorientierten Partei sein müssen, dies ist nicht erkennbar, sollen ihr Gesicht posten und mit der Unterschrift „Unser starkes Kreuz – ich bin dabei“ versehen. Es geht um die Sichtbarkeitsmachung eines demokratischen Engagements, wobei demokratisch natürlich nur das ist, was die Kirche als demokratisch ansieht.

Richtig pervers wird es, wenn Seelsorger dazu missbraucht werden, politisch Engagierte in ihrem Bemühungen zu unterstützen und sie gegenüber Kritik von politisch Andersdenkenden zu schützen.

Die gesamte Aktion der evangelischen Kirche in Bayern ist eine strategisch geschlossene, professionell orchestrierte Demokratiekampagne, die sich in mehrere operative Module gliedert:

  • Symbolische Sichtbarkeit (Gesicht zeigen)
  • Digitale Verteidigung (Love Storm)
  • Seelsorgerische Unterstützung
  • Argumentative Stärkung
  • Lokale Aktivierung
  • Partnerschaften & Streitkultur‑Training

Das ist ein bemerkenswert breites Spektrum – und politisch durchaus relevant, weil es direkt in den Kommunalwahlkampf eingreift. Auf den ersten Anschein positioniert sich die Kirche nicht für eine bestimmte Partei, tatsächlich wird jedoch eine eindeutige politische Richtung vertreten, die auf jeden Fall zum Ziel hat, eine politische Alternative in Deutschland zu verhindern.

Man kann dies durchaus machen, allerdings nicht als Kirche und dann möglicherweise auch noch mit Kirchensteuermitteln. Was hier den Christen von einer vermeintlichen Kirche geboten wird, ist der Beginn einer Entchristlichung und einer Transformation einer Kirche zu einer politischen Partei.

Wer sich so verhält, verliert nicht nur Mitglieder – er verliert seinen Auftrag. Eine Kirche, die sich zu einem politischen Akteur wandelt, riskiert ihre eigene Zukunft.

Damit wird die Kirche keine Zukunft mehr haben. Sie schafft sich selbst ab!

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Aktuell schafft sich die evangelische Kirche ab

Aktuell entwickelt sich die evangelische Kirche in Deutschland zunehmend von einer Kirche zu einer Nichtregierungsorganisation, deren Aufgabe es zu sein scheint, die Meinungsfreiheit zu beschneiden. Die Kirchenmanager, man scheut sich hier von Seelsorgern zu sprechen, entscheiden, was gesagt werden darf und was nicht und missbrauchen die Bibel, auf die sie sich berufen. Im Ergebnis wird von ihnen nur das geduldet, was der links-woken Gesellschaftsauffassung entspricht. Dabei wird sehr leichtfertig mit der Wahrheit umgegangen, weil sie den Bürgern weismachen wollen, dass die AfD eine rechtsradikale Partei sei, die nur darauf wartet, Millionen Flüchtlingen aus Deutschland zu deportieren. Dabei bemerken sie nicht, wie sie selbst das Grundgesetz mit Füßen zu treten, denn nichts anderes ist es, wenn sie Mitglieder einer zugelassenen demokratischen Partei aus ehren- und hauptamtlichen Funktionen ihrer Organisation ausschließen.

Es ist eine ungeheuerliche Grenzüberschreitung einer Organisation, die (noch) einen öffentlich-rechtlichen Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts für sich in Anspruch nimmt und sich über das Gesetz stellt, indem sie in eigener Machtvollkommenheit darüber entscheidet, in welcher Partei ihre Mitglieder nicht sein dürfen. Eine solche Aufgabe sollte die evangelische Kirche dem Bundesverfassungsgericht überlassen. Sofern dieses eine verfassungsfeindliche Einstellung einer Gruppierung oder Partei feststellt, können auch entsprechende Sanktionen durchgeführt werden. Bisher ist dies für die einzige Oppositionspartei in Deutschland nicht geschehen. Die Äußerungen der Verfassungsschutzämter sind lediglich Meinungsäußerungen von Innenministern, die ihre eigene Opposition bekämpfen, weil sie und ihre Parteifreunde weiter an der Macht bleiben wollen. Rechtlich sind sie irrelevant.

Besonders erstaunt kann man darüber sein, dass die evangelische Kirche – und eine gleiche Entwicklung ist auch bei der Katholischen Kirche Deutschlands zu beobachten – trotz einer Austrittswelle von Mitgliedern, die im vergangenen Jahr bei ca. 600.000 Kirchenmitgliedern lag, nicht verstanden hat, dass sie offensichtlich keine Akzeptanz mehr bei ihren eigenen Mitgliedern hat. Die Kirchen sollten sich ernsthaft fragen, ob die schwindende Akzeptanz in der Bevölkerung auch damit zusammenhängen könnte, dass sich die Kirchen nicht mehr als Institutionen sehen, die Seelsorge für ihre Gemeindemitglieder betreiben und sich nicht als Agitationseinrichtung für eine links orientierte Partei ansehen sollten. So wie die gegenwärtige Regierung glaubt, nur eigenen gesellschaftspolitischen Vorstellungen folgen zu müssen und diese auch mit zweifelhaften Methoden mit allen Mitteln, die nichts mehr mit Demokratie zu tun haben, durchsetzt, meinen jetzt auch die Kirchen, sie müssen diese Regierung mit allen Mitteln unterstützen. Dabei vergessen sie, dass sie für die gesamte Gesellschaft Ansprechpartner sein sollten. Die Manager der Kirchen sorgen dafür, dass sich immer mehr Christen von dieser Kirche abwenden und sich verstärkt die Frage stellen, mit welcher Berechtigung die Kirchen meinen, besondere Privilegien in Anspruch nehmen zu können. Das betrifft insbesondere auch die Kirchensteuer, die mittlerweile nur die Basis dafür zu sein scheint, dass die Funktionäre der Kirche eine Grundlage für die Finanzierung ihrer eigenen politischen Ambitionen haben. Es wird Zeit, dass die Kirchensteuer abgeschafft wird. Die Kirchen verhalten sich nicht mehr wie Kirchen, die sich in der Nachfolge Jesus Christus verstehen. Sie verstehen sich als Politorganisationen, die glauben, zusammen mit den linken politischen Kräften gemeinsame Sache machen zu müssen. Damit haben sie ihre eigene Legitimation verloren, weil sie sich von anderen Nichtregierungsorganisationen in keiner Weise unterscheiden.

Wenn die Entwicklung so weitergeht, wie sie derzeitig zu beobachten ist, dann werden die Fakten von den Mitgliedern dieser beiden Kirchen selbst geschaffen. Die evangelische Kirche wird sich auflösen, die katholische Kirche wird in Deutschland bedeutungslos werden. Denn wenn die Bischöfe zukünftig nur noch vor leeren Bänken stehen, werden sie wohl selbst merken, dass es Zeit zum Abtreten ist.



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Aktuell wurde heute die Morgenandacht mit einer politischen Agitation verwechselt

Was heute aktuell von der evangelischen Kirche im Rahmen der Sendung „Morgenandacht“ des Deutschlandfunks geboten wurde, überschritt jegliches Maß einer Grenzüberschreitung. Hier hat ein Pfarrer eine kirchliche Sendung missbraucht, indem er seine Aufgabe als Seelsorger offensichtlich mit der eines politischen Agitators verwechselt hat. Nun bleibt es diesem Pfarrer frei, innerhalb seiner eigenen Kirche politische Propaganda zu betreiben und den Versuch zu unternehmen, ihm offensichtlich missliebige Politiker so zu beschimpfen, dass man sich nur noch wundern kann, wie sich ein Pfarrer auf ein solches Niveau herablassen kann. Aber in seiner eigenen Kirche ist es seine eigene Angelegenheit, wenn er durch seine Einstellung dafür sorgt, dass die Kirchenbesucher immer mehr den Besuch der Kirche meiden. Wenn er aber einen öffentlich-rechtlichen Sender missbraucht, um im Rahmen einer angeblich kirchlichen Sendung politische Propaganda zu betreiben, ist dies nicht mehr entschuldbar und eine Frechheit den Hörern gegenüber, die morgens eine Morgenandacht einer christlichen Kirche und keine politische Agitation hören wollen.

Aber selbst der politische Kommentar dieses Pfarrers war in seiner Dummheit und Einseitigkeit nicht zu übertreffen. Woher nahm sich dieser Pfarrer das Recht beurteilen zu können, ob die seinerzeit verhängte Strafarbeit, mit der der damals sechzehnjährige Schüler Aiwanger bestraft wurde, weil in seiner Schultasche ein Flugblatt gefunden wurde, das in seinem Inhalt durchaus unangemessen gewesen ist, falsch gewesen sei? Wie kann er behaupten, dass der damalige Schüler eigentlich die Schule hätte verlassen müssen? Dabei kann dieser selbstgefällige Pfarrer gar nicht wissen, unter welchen Umständen dieses Flugblatt in die Schultasche gekommen war. Auch was der Jugendliche Aiwanger und seine Kumpane, die vielleicht mit an dem Flugblatt beteiligt gewesen sind, seinerzeit wirklich gedacht haben, kann dieser Pfarrer gar nicht wissen, weil er keine der beteiligten Personen persönlich kennt und insofern auch den Charakter des damaligen Jugendlichen Aiwanger in keiner Weise beurteilen kann. Wahrscheinlich waren die Pädagogen, die damals das Verhalten des jungen Aiwanger sanktionierten, sehr viel überlegter als es jetzt dieser Pfarrer in einer erschreckenden Weise zum Ausdruck bringt. Die Formulierung dieses Pfarrers „er bestreitet inzwischen die Urheberschaft“ des Flugblattes impliziert, dass dieser Pfarrer Aiwanger unterstellt, dass er diese Feststellung erst nachträglich getroffen haben könnte und wahrscheinlich doch der Urheber des Flugblattes gewesen sei. Was in den Köpfen der damals Beteiligten vorgegangen ist, können weder wir noch dieser Herr Pfarrer wissen. Was aber in dem Kopf des Pfarrers heute vorzugehen scheint, kann man sehr wohl erahnen. Es spricht aus seinem Kopf eine Verachtung gegen alle diejenigen, die nicht seiner politischen Richtung entsprechen und bei denen man dann glaubt, das Recht zu haben, diese gesellschaftspolitisch nachträglich zu vernichten, auch wenn deren vermeintliche Tat sogar nach weltlichen Kriterien, die offensichtlich christlicher sind, als dies der Herr Pfarrer zu sein scheint, nach 35 Jahren verjährt sein sollten. Gibt es bei diesem Pfarrer nicht das christliche Prinzip des Vergebens, der Nachsicht und das Einräumen einer weiteren Chance? Der Begriff der Sünde, wie sie dieser Pfarrer in seiner morgendlichen Agitation von sich gab, lässt außer Acht, dass wir in Deutschland sogar bei Kriminellen zwischen Taten von Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen unterscheiden. Worum es diesem Pfarrer tatsächlich zu gehen schien, ist die Beseitigung eines Mannes und einer Partei, die nicht seinen Vorstellungen entspricht. Er benutzte in einer billigen Art und Weise das Verbrechen an den Juden, um hier einen seriösen Politiker, der vielleicht als Jugendlicher aus welchen Gründen auch immer Fehler begangen haben könnte, politisch zu vernichten. Damit hat er genau das getan, was er in seiner Agitationsrede beklagte. Er hat der Gedächtniskultur einen großen Schaden zugefügt, weil viele Bürger sagen werden, dass wieder einmal der schlimme Holocaust missbraucht wird, um gegen einen Menschen, den man politisch ausschalten will, vorzugehen.

Um es noch einmal deutlich zu sagen, der Herr Pfarrer kann seine Meinung äußern. Dann sollte er aber auch klar und deutlich zu erkennen geben, dass er Partei-Politik betreiben will, die in einer morgendlichen Andacht eines Senders nichts zu suchen hat.