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Carsten Schneider (SPD) glaubt wirklich, die Welt zu retten

Der Bundesumweltschutzminister Carsten Schneider (SPD) stellte seinen Bericht zur CO2 Bilanz ausgerechnet an einem Sonnabend vor. Warum der diesen für die Vorstellung seines Berichts ungewöhnlichen Tag wählte, bleibt sein Geheimnis. Vielleicht wollte er damit verhindern, dass sehr viele Bürger diesen Bericht wahrnehmen.

Wie nicht anders aktuell zu erwarten, war das Ergebnis aus Sicht des Ministers nicht sehr positiv. Die Emissionen gingen um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Der Rückgang der Emissionen sei zu langsam. Demgegenüber stieg der Ausstoß im Verkehrs- und Gebäudesektor sogar an. Betrachtet man diese Zahlen etwas genauer, dann stellt man sehr schnell fest, dass die Politiker wirklich glauben, sie können besonderen Einfluss auf den Ausstoß von Emissionen nehmen und das meiner Meinung nach, wobei ich mich dabei auch irren könnte, Phantom einer sogenannten „Klimaneutralität“, was auch immer das sein soll, erreichen. Dort, wo ein Rückgang zu verzeichnen ist, wird der Niedergang des Landes mit seiner einstigen weltführenden Industrie sichtbar. Wenn man nichts mehr produziert, stößt man auch nichts mehr aus und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Der kleine Haken ist allerdings, dass auch keine Wertschöpfung mehr erfolgt und die Bürger nichts mehr kaufen können, weil sie keine Arbeit mehr haben.

Wenn es keine Menschen mehr geben würde, könnte man mindestens den Ausstoß von CO2, den jeder Mensch verursacht, es sei denn er ist tot, verhindern. Die Pflanzen würden jedoch weiter CO2 produzieren, weil die Natur dieses Gas benötigt, damit überhaupt Leben existiert. Was will ich damit sagen? Vielleicht wird den Menschen mittlerweile ein Narrativ vermittelt, dass sehr plausibel klingt, aber mehr einer wirtschaftlichen Einschränkung der Bürger dient und der Natur kaum hilft. Die Natur hat eigene, gewaltige CO₂ Kreisläufe, die sich politisch nicht steuern lassen und lässt sich nicht durch CO2-Abgaben – also Zusatzsteuern – und hohen Steuern auf die Energie, damit die Staatshaushalte über genügend Geld verfügen, beeinflussen. Es wird weiter Eiszeiten und Wärmezeiten auf der Erde geben, kurzum, der Klimawandel wird mit und ohne Menschen so lange existieren, bis eines Tages der Endzeitpunkt unserer Welt erreicht ist und diese im Kosmos verschwinden wird. Daran werden weniger die Umweltschutzverbände, noch die Politiker etwas ändern können.

Was will ich sagen: Den Bürgern werden sogenannte Opfer verlangt, die erstens nichts dauerhaft bewirken und zweitens völlig unrealistisch sind, weil sie mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Wenn die Welt bereits kurz vor dem Kipppunkt steht, was auch immer dieser Kipppunkt sein soll, dann stellt sich die Frage, warum nicht sofort alle Kampfhandlungen in der Welt beendet werden. Es stellt sich die Frage, warum Panzer, Flugzeuge und sonstiges Kriegsgerät im Rahmen von Manövern bis an den Nordpol zu „Übungszwecken“ eingesetzt werden, obwohl der Ausstoß von Abgasen und Giften unbeschreiblich hoch sind. Die US Streitkräfte führten einen groß angelegten Luftschlag gegen militärische Ziele auf Kharg durch. Laut US Angaben wurden über 90 militärische Einrichtungen getroffen. Iranische Quellen berichteten von mehr als 15 Explosionen und dickem Rauch, der über der Insel aufstieg. Offiziell hieß es, die Öl-Infrastruktur sei nicht getroffen worden – allerdings ist das politisch umstritten, und die Bilder zeigten massive Rauchentwicklung. Schätzungen aus vergleichbaren Ereignissen legen nahe, dass die Rauchentwicklung einer einzigen Ölquelle, die durch Bomben zerstört wurde und bei denen entsprechende Rauchentwicklungen aufgetreten sind, die Emissionswerte von 100.000 Kraftfahrzeuge umfasst, die ein Jahr lang fahren könnten. Will man dann Bürgern erzählen, sie sollten freiwillig weniger Energie verbrauchen, um die Umwelt zu retten?

Vielleicht sollte man auf Berichte des Umweltministers verzichten und mehr darum bemüht sein, wieder zu einem geordneten Miteinander zu gelangen. Solange Staaten – und dies betrifft nicht nur Russland, sondern die USA, Israel und Staaten des Nahen Ostens, glauben, weiter mit Zerstörung ihre Ziele erreichen zu können, braucht man den Bürgern auch nicht zu erzählen, wie diese durch Verzicht die Welt retten.


Von Bornemann

Dipl.- Sozialarbeiter
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten
Studium Sozialarbeit
AKAD Management-Fernstudium
Ergänzungsstudium Wirtschaftsphilosphie

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