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Die Linken scheinen vor nichts mehr Respekt zu haben

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte, ein links-politischer Verein, der sich der Anstrich einer seriösen Gesellschaft für Freiheitsrechte geben will, scheint so von sich überzeugt zu sein, dass er mit einem sogenannten Gutachten wissenschaftlich bewiesen hätte, dass die AfD verfassungsfeindlich sei. Man glaubt, die Bürger mit einer Masse von über 1.000 Seiten, die das „Gutachten“ dieses Vereins umfasst, überzeugen zu können, dass die AfD verboten werden müsse. Die linken Politiker der SED-Nachfolgepartei meinen jetzt, eine Anhörung im Landtag von Thüringen, die man eher als Politposse bezeichnen sollte, machen zu sollen, um mit ausgewählten linken Parteiunterstützern darlegen zu können, dass jetzt endlich Höcke und Co beseitigt werden können.

Nun wäre dies nicht einmal eine Zeile wert, denn was soll man schon von linken Politikern erwarten? Sie sind von sich so überzeugt, die Demokratie in Deutschland zu retten, ohne zu bemerken, dass sie es selbst sind, die offensichtlich eine ganz andere Republik wollen, die mit einem Deutschland nicht mehr viel zu tun hätte. Unsäglich ist allerdings, dass man den Entertainer Kerkeling als „Sachverständigen“ zu dieser Sitzung in den Landtag eingeladen hat, der im Rahmen einer Befragung zur „Sachaufklärung“ beitragen soll. Wir wissen nicht, ob Kerkeling dieser fragwürdigen Einladung folgt, einige Medien berichten, dass noch keine Entscheidung von Kerkeling getroffen wurde, während der WDR im Internet schreibt, dass das Büro von Kerkeling zugesagt haben soll.

Zum einen stellt sich aktuell die Frage, was dieser ganze Politikzirkus eigentlich soll, denn eine Entscheidung über die Verfassungswidrigkeit kann nicht ein Landtag, sondern ausschließlich das Bundesverfassungsgericht treffen. Zum anderen kann man zurecht die Frage stellen, was Kerkeling befähigt, eine sachverständige Stellungnahme zu diesem Themenkomplex abzugeben. Die persönliche Lebensbiografie sollte jedenfalls nicht für parteipolitische Machtspiele einer linken Partei missbraucht werden, weil dies nicht nur der Sache nicht gerecht wird, vielmehr wäre es auch eine nicht mehr ethisch zu verantwortende Handlung, wenn das Leid von Menschen zur politischen Agitation missbraucht würde.

Man kann nur hoffen, dass sich Kerkeling auf ein solches perfides politisches Spiel der Linken nicht einlässt. Egal, was jetzt im September in Thüringen geschieht, es zeigt sich wieder einmal wie moralisch verkommen die politische Diskussion in Deutschland, besonders im linken Spektrum geworden ist. Vor einer solche Entwicklung kann man sich als demokratischer Bürger nur noch angewidert abwenden.

Von Bornemann

Dipl.- Sozialarbeiter
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten
Studium Sozialarbeit
AKAD Management-Fernstudium
Ergänzungsstudium Wirtschaftsphilosphie

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