Aktuell konnten die Bürger erfahren, was sich in Berlin am 3.1.2026 ereignet hat. Ein Stromausfall mit einem ungeheuren Ausmaß hatte Folgen für 45.000 Haushalte und 2.000 Unternehmen, die plötzlich über keinen Strom verfügen konnten. Durch einen Terroranschlag wurde eine Hauptleitung, die direkt vom Kraftwerk in Lichterfeld über eine Kabelbrücke über die Spree führte, wurde gezielt zerstört, so dass es zu einem sogenannten Blackout kam, der die Bezirke Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde betraf. Ferner war die S-Bahn-Linie S1 betroffen sowie weitere nicht besonders genannte Infrastruktureinrichtungen.
Soweit man aus den öffentlich-rechtlichen Medien erfahren konnte, wurden die betroffenen Bürger erst 12 Stunden später über das Schadensereignis informiert. Auch der für solche Vorkommnisse vorgesehene Krisenstab sei erst mit erheblicher zeitlicher Verzögerung funktionsfähig gewesen.
Was besonders Erstaunen hervorruft, ist die Tatsache, dass bisher nur ein Drittel der betroffenen Bürger wieder an das Stromnetz angeschlossen werden konnten, während eine vollständige Behebung des Schadens erst am Donnerstagnachmittag, also fast eine Woche später, behoben sein soll.
Nun sollte man wissen, dass ein solcher breitflächiger Stromausfall in Berlin nicht das erste Mal vorgekommen ist. Bereits im Mai 2025 wurde in Dahlem ein Verteilerkasten gesprengt, der in der Umgebung zu einem Stromausfall führte. Im September 2025 kam es zu einem Sabotageakt in Adlershof, Treptow und Köpenick. Hier fiel der Strom für 60 Stunden aus, betroffen waren 50.000 Haushalte. Die Ursache war ein Brandanschlag auf eine Hochspannungsleitung. In beiden Fällen wurde festgestellt, dass es mit großer Sicherheit eine linksextreme Gruppe gewesen ist, die für diese Terrorakte, nicht anders kann man dies bezeichnen, verantwortlich waren.
Insofern hätte man eigentlich davon ausgehen müssen, dass die Landesregierung von Berlin aus den linken Terrorakten Konsequenzen zieht und dafür sorgt, dass es nicht zu Wiederholungen dieser Angriffe kommt.
Insofern reiht sich der aktuelle Terrorakt, der mit großer Wahrscheinlichkeit wieder von einer linken Verbrecherbande ausgegangen ist, in die bereits geschehenen Ereignisse ein. Die offizielle Erzählung der in Berlin regierenden Politiker lautet: „Wir wurden Opfer extremistischer Sabotage“, wobei man offenlässt, ob diese nicht auch von rechts gekommen sein könnte. Die inoffizielle Wahrheit ist jedoch: Die Anschläge haben nur sichtbar gemacht, was längst jeder wusste: Berlin hat ein Stromnetz, das so robust ist wie ein Pappkarton im Regen. Dass ein paar Brandherde von linken Chaoten zwei komplette Stadtteile lahmlegen konnten, ist kein Zeichen für die Stärke der Täter, sondern für die Schwäche der Infrastruktur. Die Täter haben den Staat angegriffen und dabei die Sollbruchstellen berührt, die die Politik seit Jahren ignoriert.
In diesen Zusammenhang passt auch die Stellungnahme des linken Politikers van Aken im Deutschlandfunk. Auf die Frage, was er zu den linken Verbrechen in Berlin sagt, bei denen 45.000 Wohnungen betroffen wurden und deren Bewohner im Kalten sitzen, meinte er allen Ernstes, dass dies keine Linken gewesen sein können. Er verwies vielmehr darauf, dass die eigentliche Gefahr von rechts komme. Das kann man nur noch mit Realitätsverweigerung kommentieren.
Die politische Kommunikation folgt einem vertrauten Muster: „Wir wurden Opfer extremistischer Sabotage.“ Wer genau dahintersteckt? Möglichst offen formuliert. Möglichst unkonkret. Möglichst folgenlos. Auf keinen Fall darf der Anschein entstehen, dass hier linke Gewalt vorliegt. Schließlich lautet das Narrativ, dass die Gewalt nur von rechts kommen kann. In diese Logik fügt sich auch die öffentliche Debatte ein. Wenn auf konkrete Fragen zu mutmaßlich linksextremen Anschlägen reflexhaft auf andere Gefahren verwiesen wird, zeigt das vor allem eines: Die politische Kommunikation dreht sich im Kreis, während die Infrastruktur brennt.
Berlin hat kein Extremismus‑, sondern ein Infrastrukturproblem. Die Extremisten der Linken nutzen nur das aus, was längst marode ist. Die entscheidende Frage lautet aktuell nicht, wer den Brand gelegt hat, sondern warum ein einzelner Brand überhaupt ganze Stadtteile lahmlegen kann.
Solange diese Frage unbeantwortet bleibt, wird Berlin weiter rufen: „Haltet den Dieb!“ Und während alle schreien, wird schon wieder gestohlen. Die eigentliche Täter werden nicht genannt und können ihr gesellschaftszerstörendes Tun weiter durchführen.