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Rot-Grün gegen Zulassung genmodifizierter Produkte, aber für Zulassung experimenteller gentechnischer mRNA-Impfungen bei kleinen Kindern

Berlin (ots) – Dresden (Bor)

Im EU-Parlament haben Abgeordnete der Grünen und der SPD gegen die Zulassung von Produkten, die genmodifizierten Raps oder Baumwolle enthalten, aber für die Zulassung experimenteller gentechnischer mRNA-Impfungen bei kleinen Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren gestimmt. Dr. Sylvia Limmer, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Delegation im EU-Parlament und Mitglied im Bundesvorstand der Alternative für Deutschland, äußert sich hierzu wie folgt:

,,Das Abstimmungsverhalten von SPD und Grünen ist bestenfalls fahrlässig, schlimmstenfalls bösartig. Der Sachverhalt ist klar: Harmlose Gentechnik, die bei Produkten angewandt wird, wird verteufelt, während man teils gefährliche und medizinisch nicht notwendige experimentelle gentechnische mRNA-Impfungen bei kleinen Kindern zulassen möchte. Kinder werden zu Versuchskaninchen von Big Pharma. Bedenkt man, dass knapp 15 Prozent aller Corona-positiv-getesteten Fälle auf die Altersgruppe der 5- bis 11-Jährigen entfallen, aber nur 0,016 Prozent der Todesfälle, ist das auch in Anbetracht der vielen Impfkomplikationen verantwortungslos. Der Staat wiederum hadert mit versunkenen Kosten und wirft ganz im Sinne von großen Pharmakonzernen gutem Geld schlechtes hinterher.

Es bleibt dabei: Gerade in Zeiten der milden Omikron-Variante ist die Zulassung riskanter Impfstoffe bei kleinen Kindern gefährlich. Stattdessen sollte eine Impfung nur bei bereits bestehenden lebensgefährlichen Erkrankungen und erst nach gründlicher individueller ärztlicher Beurteilung erfolgen dürfen.“

Das Verhalten der linken Parteien – Bündnis 90/Die Grünen und SPD – im Europäischen Parlament macht deutlich, daß bei den mRNA-Impfungen ein anderer Maßstab angelegt wird als bei der Diskussion von genmanipuliertem Raps, der über die Ernährungskette in den menschlichen Organismus kommt. Bisher bestand zumindest in der deutschen Gesellschaft Konsens, bei Produkten, die in irgendeiner Weise entweder über Tiere oder direkt in die Nahrungskette der Menschen landen, Vorsicht geboten ist. Der Hintergrund dieser Vorsicht liegt darin begründet, weil man zurzeit noch zu wenig weiß, welche langfristigen Auswirkungen durch die Manipulation von Genen die Menschen haben könnten. Dabei geht es nicht nur um die kurzfristigen Auswirkungen, sondern besonders um mögliche Veränderungen in der Erbmasse der Menschen und damit um noch nicht übersehbare Folgen zukünftiger Generationen. Die Mehrzahl der Bürger in Deutschland, aufgrund von Umfragen sind dies ca. 80%, haben bisher auch immer gefordert, daß Lebensmittel, bei denen Genen manipulierte Inhaltsstoffe eingebracht wurden, besonders gekennzeichnet werden müssen, damit man solche Produkte nicht verwendet. Es erscheint auch deshalb logisch und folgerichtig, wenn sich die Parteien Bündnis 90/Die Grünen und SPD im Europa-Parlament gegen die Zulassung von Produkten, die genmodifizierten Raps oder Baumwolle enthalten, wenden.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der AfD im Europäischen Parlament, Dr. Sylvia Limmer, weist zurecht auf den Widerspruch hin, daß die gleichen Parteien, die sich Sorgen um die Gesundheit von Bürgern machen, keine Bedenken haben, wenn ein Impfstoff, der letztlich auch auf eine Genmanipulation aufbaut und nicht im Rahmen einer allgemeinen Ernährungskette in den menschlichen Körper gelangt, sondern direkt über eine Spritze in den Körper eines Menschen eingebracht wird, sogar bei Kindern zur Anwendung kommen soll. Man braucht kein Naturwissenschaftlicher zu sein, um sich vorstellen zu können, daß die Wirkung einer Spritze, auch wenn diese intramuskulär appliziert wird, erheblich größer sein dürfte, als wenn ein Stoff über eine Ernährungskette oral in den menschlichen Organismus wandert.

Bei den jetzt verwendeten Impfstoffen der Firma BioNTech sind keinesfalls alle Fragen beantwortet, obwohl dieser Impfstoff bereits großflächig zum Einsatz kommt. In einem offenen Brief haben vier renommierte Wissenschaftler in einem offenen Brief vom 20. Januar des Jahres Fran an den BioNTech-Gründer Uğur Şahin formuliert. Die Fragesteller sind: Jörg Matysik, Professor für Analytische Chemie an der Universität Leipzig; Gerald Dyker, Professor für Organische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum; Andreas Schnepf, Professor für Anorganische Chemie an der Universität Tübingen, und Martin Winkler, Professor für Werkstoff- und Verfahrenstechnik an der Zürcher Hochschule der Angewandten Wissenschaften. Ihnen hat sich mittlerweile noch Dr. Tobias Unruh, Professor der Physik der kondensierten Materie von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angeschlossen.

Die fünf Wissenschaftler betonen in ihrer Reaktion allerdings, dass der „Einsatz von mRNA als Wirkstoff ebenso wie die Nutzung von LNP-Dispersionen als Arzneistoffträgersysteme“ bisher lediglich in der „Krebstherapie und der Behandlung anderer schwerster Krankheiten und Symptome“ zum Einsatz gekommen sei. Bei „weniger schwerwiegenden Erkrankungen“ sehe die Situation der Nutzung jedoch anders aus, sodass weiterhin „die Nebenwirkungen stärker in den Blick genommen“ werden müssten.

Es ist außerdem darauf hinzuweisen, daß für die Impfstoffe noch keine endgültige Zulassung vorliegt, vielmehr wurden von der EMA im Rahmen der bedingten Zulassung des Covid-19-Impfstoffs besondere Verpflichtungen (specific obligatins) ausgesprochen.

Konkret bedeutet dies, daß der Impfstoff, der bereits großflächig eingesetzt wird, keinesfalls abschließend erforscht ist und noch sehr viele Fragen offen läßt. Umso unverständlicher, ja geradezu verantwortungslos ist es, mit diesem Impfstoff auch Kinder zu impfen, obwohl Kinder – soweit bisher wissenschaftlich nachgewiesen ist – aufgrund der geringen Gefährdung gegenüber Covid eine Indikation für die Impfung bei Kindern und Jugendlichen in keiner Weise indiziert ist.

Es stellt sich nur die Frage, ob die linken Politiker, die einerseits gegen Genen-Manipulationen bei Raps sind, keine Bedenken haben, Kindern ein Impfstoff zu spritzen, der auch auf einer Genen-Manipulation beruht und noch nicht einmal richtig erforscht wurde, ihre eigenen Entscheidungen nicht mehr übersehen oder ob bei der Impfaktion bei Kindern ganz andere Ziele verfolgt werden sollen.

 

Von Bornemann

Dipl.- Sozialarbeiter
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten

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