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Söder überholt Frau Merkel links

Die Bayerische Staatszeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe am 30.12.2020, daß Markus Söder nach der kommenden Bundestagswahl 2020 einer Kollation von Union und Grünen positiv gegenübersteht.  „Ich glaube, dass es für viele attraktiv wäre. Eine Konstellation, die neben Sicherheit auch Inspiration bieten könnte“, sagte der bayerische Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur in München.

Mit bayerischem Ausdruck kann man da nur noch sagen: „Das schlägt den Zapfen aus dem Bierfaß aus!“ Offensichtlich glaubt die CSU jetzt auch – genau wie die alternativlose Kanzlerin, Frau Dr. Merkel – man müsse sich an die Spitze einer linken Volksfront stellen. Dann hebelt man die SPD, die Linken und die linken Grünen aus und ist Führer dieser Linksformation! Neu ist nur, daß jetzt auch die CSU die bürgerliche Mitte verläßt und sich auf linke politische Systemveränderung einlassen will. Glaubt der bayerische Ministerpräsident wirklich, daß er mit seiner neuen Strategie neue Wählerschichten erschließt? Oder will Söder die Bürger über seine wahren Ziele täuschen. Söder geht vielleicht davon aus, daß seine Ansage, mit den Grünen zusammenarbeiten zu wollen, dazu führt, daß viele Bürger die Grünen nicht wählen, weil sie dann glauben, eine Koalition mit der CDU/CSU zu verhindern. Das ist jedoch eine sehr gefährliche Strategie, die auch dazu führen kann, daß genau das Gegenteil erreicht wird. Die CSU und die Grünen bilden eine Koalition, die die Gesellschaft in Deutschland weiter in die Spaltung treibt. Es kann aber auch das passieren, was die alternativlose Kanzlerin erreicht hat: Nicht nur die CDU gibt es nur noch dem Namen nach, auch die CSU wird keine christliche Partei mehr sein und zerbröselt genau so, wie es auch der SPD ergangen ist.

Es bleibt nur zu hoffen, daß die Bürger diese Winkelzüge des großen bayerischen Vorsitzenden durchschauen und der CSU bei der Bundestageswahl eine Abfuhr erteilen.

Die Bürger in Deutschland müssen sich möglichst bald darum kümmern, welche Alternativen es bei den Parteien gibt. Ich befürchte, daß man dazu noch nicht einmal bis 2 zählen muß!

Von Bornemann

Dipl.- Sozialarbeiter
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten

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