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Abrechnung mit Merkel

Die große Politikerin Angela Merkel, die einst als mächtigste Frau der Welt von den sogenannten Leitmedien hochgejubelt wurde, macht zur Zeit ihre Abschiedsbesuche. Die Medien haben es verstanden, um diese Person eine Aura zu konstruieren, als wenn diese Frau die Sternstunde in der Weltpolitik gewesen sei. Alle sollten ihr doch so dankbar sein, weil sie die Krisen der Welt so hervorragend bearbeitet hat, so daß alle nur dank Merkel in Frieden und Freiheit leben können.

Wer wollte sich schon dieser Frau kritisch entgegenstellen? Und die Parteifreunde, die dies in der CDU gewagt hatten, sind heute nicht mehr auf der großen Bühne anzutreffen, ja teilweise kennt man noch nicht einmal mehr ihre Namen.

Wir haben in unserem Internetblog immer darauf hingewiesen, daß zwischen dem Narrativ „die große Kanzlerin“ und der Realität eine erhebliche Diskrepanz besteht. Wenn man den Umfragen der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten glauben dürfte – was wir nicht tun – dann war Frau Merkel bis vor Kurzem noch die beliebteste Politikerin in Deutschland. Umso erstaunlicher ist jetzt der Brief des ehemaligen DDR-Bürgerrechtlers Arnold Vaatz, den er an seine Partei, die CDU geschrieben hat und in dem er mit der „großen Politikerin“ Merkel gnadenlos abrechnet, die zumindest in ihrem eigenen Land einen Scherbenhaufen hinterläßt.

Lesen die diesen Brief und bilden Sie sich selbst ein Urteil:

Fraktionsvizechef Vaatz rechnet mit Merkel ab. 

Arnold Vaatz kann man nur großen Respekt für seine kristallklare Lagebeurteilung seiner Partei und unseres Landes zollen. Es wäre gut für Deutschland, wenn es viele Persönlichkeiten wie Arnold Vaatz geben würde, dann hätte unser Land vielleicht doch noch eine Zukunft!

Von Bornemann

Dipl.- Sozialarbeiter
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten

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