Die AfD gründet am 29./30. November 2025 in den Hessenhallen Gießen ihre neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“. Sie ersetzt die aufgelöste „Junge Alternative“. Der bisherige Jugendverband der AfD wurde aufgelöst, um durch eine Neugründung eine engere Verbindung zwischen dem Jugendverband der AfD und der AfD sicherzustellten. Zukünftig sind alle Mitglieder des AfD-Jugendverbandes automatisch auch Mitglieder der AfD. Die Partei will zukünftig sicherstellen, dass eine bessere inhaltliche Abstimmung zwischen Jugendverband und Partei möglich ist.
Ein weiterer Aspekt ist, dass bei der jetzt vorgesehenen rechtlichen Konstruktion der Jugendverband dieser nicht mehr unter das Vereinsgesetz $$ 21 ff BGB, sondern unter das Parteiengesetz (PartG) fällt. Damit kann er nur durch das Bundesverfassungsgericht verboten werden. Es ist somit aus Sicht des AfD-Jugendverbandes eine zusätzliche Schutzfunktion. Für die Öffentlichkeit dürften diese Unterschiede unter dem Aspekt der Akzeptanz der Organisation irrelevant sein. Für die Gegner der AfD war dieser Schritt jedoch ein Ärgernis. Der Inhalt der AfD-Jugendorganisation war insbesondere den linken Kaderorganisationen, ein Dorn im Auge, so dass sie zielstrebig den Versuch unternahmen, die AfD Jugend zu verbieten. Die damalige SPD-Innenministerin Faeser hatte ein Gesetz verabschieden lassen, durch das man Vereine verbieten kann, wenn sie nach Auffassung der SPD-geführten Inlandsgeheimdienste verfassungsfeindliche Gedanken verbreiten. Durch die jetzt erfolgte Statusänderung der AfD-Jugend ist dies nicht mehr so einfach durchführbar, weil das gleiche Verfahren wie bei einem Verbot einer Partei zur Anwendung kommen muss.
Es dürfte auch keine Überraschung sein, wie linke Kaderorganisationen, die breit vernetzt sind, kaum im Hinblick auf ihre agierenden Personen und Organisationen erkennbar sind, jetzt den Versuch unternehmen wollen, die Neugründung der AfD-Jugend zu verhindern. Dabei tritt immer eine Organisation in Erscheinung, die sich „Bündnis Widersetzen“ nennt. Dabei handelt es sich um ein Zusammenschluss unterschiedlichster Gruppierungen, die ein Ziel haben, die linke Meinungsführerschaft der etablierten Parteien auf Dauer sicherzustellen. Bereits der Begriff „Widerstand“ deutet auf einen Rechtsbruch hin, weil kein Bürger in Deutschland das Recht hat, selbst einen Widerstand gegenüber rechtlich zugelassener Organisationen und Parteien zu praktizieren. Mit Methoden, die sehr stark in Richtung einer Erpressung gehen, wurde jetzt in Gießen der Versuch unternommen, den Vermieter der Messehallen in Gießen, in denen der Gründungskongress der AfD-Jugend in der Zeit vom 29.11.2025 bis zum 30.11.2025 erfolgen soll, zu bedrängen, den Mietvertrag mit der AfD zu kündigen. Darüber hinaus wurden Hotels in Gießen aufgefordert, den Teilnehmern an der AfD-Veranstaltung keine Unterkunft in Hotels zu gewähren. Das sind Methoden, die sehr stark an die Methoden der Nationalsozialisten erinnern, die Geschäfte aufforderten, nicht bei Juden zu kaufen.
Es ist ein Skandal, dass für die Durchführung einer Veranstaltung einer Partei jetzt 50.000 Polizeibeamte eingesetzt werden müssen, um die nach dem Grundgesetz verbriefte Versammlungsfreiheit durchzusetzen. Der hessische Innenminister, Roman Poseck (CDU), der einerseits deutlich zu erkennen gab, dass er die AfD rechtsradikal einstuft, warnte die potenziellen Demonstranten vor einer „hochproblematischen rechtlichen Parallelwelt“ und betonte, dass Blockaden nicht durch das Demonstrationsrecht gedeckt seien. Im Übrigen müsse darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Bundesverfassungsgericht mehrfach klargestellt hat, dass Sitzblockaden, die die aktiv die politische Betätigung anderer Parteien verhindern sollen, nicht vom Demonstrationsrecht gedeckt sind.
Es hat jedoch den Anschein, als wenn dies den selbsternannten Demokratiewächtern egal sei und sie sich jedes Recht herausnehmen können, um Parteien zu verhindern, die nicht ihren Vorstellungen entsprechen.
Betrachten wir einmal, wer hinter diesem angeblich bürgerlich getragenen „Bündnis Widersetzen“ steht. Der einzige Name, der genannt wird, ist eine Frau Rieka Becker, die als Verantwortliche im Sinne des Presserechts genannt wird. Wenn man die Zusammenstellung der Mitglieder dieser Organisation ohne offenes Gesicht liest, dann scheint es schon eine illustre links-woke Gesellschaft zu sein. Da tauchen folgende Namen von Organisationen auf, wobei vernebelt wird, welche Persönlichkeiten tatsächlich aktiv tätig sind:
- Antifaschistische Gruppen und Einzelpersonen – klassische Antifa-Strukturen, aber auch unabhängige Aktivist*innen.
- Antirassistische und queere Organisationen – Gruppen, die Vielfalt und Gleichberechtigung betonen.
- Gewerkschaften – u. a. ver.di unterstützt die Finanzierung von Busanreisen.
- Lokale Initiativen und Vereine – Nachbarschaften und Bürgerbündnisse, die sich regional gegen Rechts engagieren.
- Parteijugenden und Hochschulgruppen – junge Mitglieder von Parteien und Studierendenorganisationen.
- Jugendverbände und Schülerinnen-Netzwerke* – organisierte junge Menschen, die sich gegen rechte Strukturen stellen.
- Klimaaktivistinnen* – Verbindungen zu Bewegungen wie Fridays for Future oder Ende Gelände.
- Breite Mitte der Gesellschaft – laut Sprecherinnen beteiligen sich auch Arbeitnehmerinnen, Studierende und Großeltern.
Der Geheimbund, so könnte man fast meinen, ist dezentral organisiert. In allen Städten gibt es Kontaktstellen, wobei nicht erkennbar ist, welche Personen konkret dahinterstehen.

Betrachtet man die grafische Darstellung der Organisation dieses „Geheimbundes“, dann wird die Vernetzung erkennbar.
Bei dieser Organisation besteht sehr stark die Befürchtung, dass hier eine linke „Geheimdienstorganisation“ eine gefährliche Selbstermächtigung praktiziert, um ihre Ziele, die von keiner legitimierten Institution formuliert wurden, durchzusetzen.
Widersetzen sollten sich die Bürger vor solchen Organisationen, die sich subversiv im Untergrund bewegen und behaupten, sie seien die Mehrheit der Bevölkerung.
Wer aktuell eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt, das sind dubiose linke Geheimbünde. Aber auch Organisationen wie Correktiv und Campact, deren einziges Ziel zu sein scheint, jegliche Opposition zum Schweigen zu bringen, sollten sich fragen, ob sie nicht selbst dazu beitragen, dass der Zwietracht in der Gesellschaft immer dramatischer wird und sich eines Tage eruptiv entladen kann.