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EU‑Sanktionen gegen Russland – der Irrsinn der EU scheint keine Grenzen zu kennen

Man kann nur hoffen, dass diese EU in ihrer derzeitigen Organisationsform, unter der Leitung einer Kommissionspräsidentin, die kein Bürger gewählt hat und auch kein Bürger abwählen kann, möglichst bald grundlegend reformiert wird.

Die ständige Kraftmeierei dieser EU‑Kommission, die offenbar wirklich glaubt, Russland beeindrucken zu können, hat inzwischen ein Maß an Lächerlichkeit erreicht, das schwer zu überbieten ist.

Was haben die bisherigen Sanktionen gebracht? Abgesehen davon, dass sie völkerrechtlich höchst umstritten sind und die EU damit den Eindruck erweckt, sich selbst nicht an Recht und Ordnung halten zu wollen, haben sie vor allem eines bewirkt: Sie haben den Bürgern in Europa massiv geschadet.

Von dieser Kommissionspräsidentin war bislang nicht zu erkennen, wie sie durch eine vernünftige Politik zur Befriedung in Europa beitragen will. Sie scheint zu glauben, man könne die russische Staatsführung durch Drohungen dazu bewegen, den Forderungen der EU nachzukommen. Politiker, die zum Denken in der Lage sind, haben längst wahrgenommen, dass Russland noch nie auf Drohungen reagiert hat.

Im Hinblick auf die EU wäre es umso erstaunlicher, wenn Frau von der Leyen tatsächlich glauben sollte, Russland dauerhaft in einen Krieg zwingen zu können. Wahrscheinlich müsste man zunächst einmal alle Mitgliedstaaten fragen, ob ihre vorhandenen Waffen überhaupt über genügend Munition verfügen.

Letztlich läuft das aktuelle Verhalten der EU gegenüber Russland darauf hinaus, dass man Stärke simuliert, während man in Wahrheit nicht einmal in der Lage ist, eine einheitliche militärische Strategie zu entwickeln.

Man kann den Funktionären der EU nur zurufen: Hört endlich mit diesem Unfug auf und besinnt euch darauf, dass Krieg immer das letzte Mittel sein muss, wenn Diplomatie versagt hat. Von echter Diplomatie war bei der EU bislang jedoch nichts zu erkennen.