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Querdenken ist nicht politisch korrekt – wie gut, daß es einen Verfassungsschutz gibt!

20.12.2020 Bor/

Erst die AfD, dann die Querdenker, warum haben die Politiker soviel Angst vor Mitbürgern, die einfach das Denken noch nicht abgeschaltet haben?

Sehr schlimm ist allerdings die neue Entwicklung: Der Verfassungsschutz scheint die Aufgabe bekommen zu haben, alle Bürger, die nicht politisch synchron, sondern querdenken, sofort in Erinnerung zu rufen, daß ihr Tun, nämlich von ihrem verfasssungsrechtlich zustehenden Recht, der freien Meinungsäußerung Gebrauch zu machen, erhebliche negative Konsequenzen haben kann. Man darf in Deutschland alles sagen, es kann aber sehr schnell geschehen, daß eine falsche politische Gesinnung zu beruflichen unerwarteten Konsequenzen führt. Da werden Künstler von Ausstellungen ausgeschlossen, weil sie Sympathien zu einer nicht genehmen Partei zum Ausdruck brachten, da kündigt ein großer Verlag einer Schriftstellerin den Vertrag, weil sie sich nicht an die politische Korrektheit halten wollte, Da werden Beamte verunsichert, weil sie mit ihrer Mitgliedschaft in einer demokratischen Partei, die nicht dem Mainstream folgt, befürchten müssen, berufliche Nachteile zu haben. Die Perfidie liegt darin, daß einfach in den Raum gestellt wird, daß der Verfassungsschutz staatsfeindliche Verhaltensweisen sieht, so daß er die AfD und jetzt die Querdenker beobachtet, Gleichzeitig wird aber festgestellt, daß es dazu noch keine gerichtsfeste Grundlage gibt, um aber gleichzeitig den Eindruck zu erwecken, als wenn doch die Beoachtung durch den Verfassungsschutz geboten ist.

Bürger sollen damit motiviert werden, sich “sehr gut zu überlegen”, ob sie Mitglied der AfD werden oder an einer Demonstration der Querdenker teilnehmen.

Man darf gespannt sein, ob sich die Bürger vor dem Verfassungsschutz fürchten und sich davon wirklich beeindrucken lassen.

Von Bornemann

Dipl.- Sozialarbeiter
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten

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